Ausbildung zu Pandemie-Zeiten

Keine gemeinsame Abschlusszeremonie, keine große Party – (fast) still und leise haben im Februar fünf unserer Azubis nahezu ihre komplette Ausbildung während einer Pandemie absolviert.  Wir haben sie und unsere Ausbildungsbeauftragte Sarah gefragt, wie sie die Zeit wahrgenommen haben.

Wie in nahezu allen anderen Lebensbereichen hat Corona uns vor gut zwei Jahren dazu gebracht, schnell Maßnahmen für Kontaktreduzierungen zu entwickeln und umzusetzen. Gerade im Ausbildungsbereich, wo die persönliche Betreuung besonders wichtig ist, war das gar nicht so einfach. Um wirklich eine gute Lösung zu finden haben wir damals erstmal alle unsere Azubis für drei Wochen Lernzeit freigestellt.

In der Zwischenzeit nahm die Digitalisierung der Ausbildung deutlich an Fahrt auf, sodass wir bald alle Unterweisungen in neue Bereiche online durchführen konnten. Für Präsenztermine oder Berufsschulbesuche bekamen alle Azubis Mund-Nasen-Masken zur Verfügung gestellt. Logistisch schwieriger war es, bei eingeschränkten Personenanzahlen vor Ort, unsere Auszubildenden in den Laboren und Werkstätten platztechnisch unterzubringen. „Trotzdem hat die Eingewöhnung sehr gut geklappt“, erzählt Patricia, die eine Ausbildung zur Werkstoffprüferin abgeschlossen hat, „Ich wurde direkt ins Team eingebunden und durfte von Anfang an bei realen Projekten mitarbeiten.“

Am meisten Umstellung erwartete die Azubis im Schulbetrieb. Der Wechsel zum Online-Unterricht wurde sehr unterschiedlich aufgenommen und war für alle Beteiligten eine ganz neue Erfahrung. Deshalb haben unsere Ausbilderinnen und Ausbilder Themen bei Bedarf nochmal nachgearbeitet – eine große Hilfe, wie Werkstoffprüferin Lucy erzählt: „Bei der Prüfungsvorbereitung habe ich viel Unterstützung auf der Arbeit erhalten. Ohne die Erklärungen ausgelernter Azubis oder der Ausbilder wäre ich teilweise aufgeschmissen gewesen.“ Ab dem zweiten Lockdown spielte sich dann alles mehr ein.

Die Vernetzung und der Austausch der Auszubildenden untereinander nehmen bei uns normalerweise einen großen Stellenwert ein. Natürlich wollten wir trotz Abstandsregelungen auch das Zusammengehörigkeitsgefühl aufrechterhalten. Deshalb haben wir unsere monatlichen Azubi-Runden per Videochat durchgeführt und später in kleinere Runden aufgeteilt, sodass sie wieder persönlich stattfinden konnten. Die DELO-typischen Azubi-Events konnten wir leider nicht in gewohntem Umfang durchführen. Dafür hat die Personalabteilung für Corona-konformen Ersatz gesorgt, etwa mit gemeinsamem Pizza-Essen auf der DELO-Dachterrasse.    

Wenn du auch gerne ein Teil von DELO werden möchtest, findest du alle unsere offenen Ausbildungsstellen hier.