Vom Laboranten zum Versuchsingenieur #Karrierewege bei DELO (Folge 1)

Mein Name ist Stephan, ich bin 30 Jahre und seit 2018 Versuchsingenieur bei DELO. Heute möchte ich euch erzählen, wie ich zu diesem Job gekommen bin.

Nach meinem Realschulabschluss freute ich mich auf meine Ausbildung als Agrartechnischer Assistent – endlich Praxis und nicht nur Theorie. Auch wenn es so klingt: Diese Ausbildung hat nichts mit Landwirtschaft zu tun. Es ist vielmehr ein Laborberuf, bei dem man mit Lebensmittel, Pflanzen oder Mikroorganismen arbeitet.

Nach einem guten Abschluss 2007 bewarb ich mich als Laborassistent bei DELO, damals gerade 160 Mitarbeiter stark. DELO hat mich speziell in der internen Schulungsphase stark gefordert, aber auch gefördert. Nach erfolgreicher Einarbeitung hatte ich kein größeres, neues Ziel mehr, das ich verfolgen konnte. Durch die Mitarbeit an Kundenprojekten und Methodenentwicklungen wurde mir klar, wie viel mehr es noch zu lernen gab und dass mein Wissenstand nicht ausreichte, um selbst eine Methodenentwicklung zu leiten. Auf der Suche nach neuen Impulsen begleitete ich meinen Bruder zu einem Infotag der FH München. Kurze Zeit später stand mein Entschluss fest. Neues Ziel: BOS und Maschinenbau-Studium!

Als ich meinen Kollegen von meinem Entschluss erzählte, bestärkten sie mich darin, schließlich brauche DELO auch Ingenieure und eine Rückkehr auf einer anderen Ebene sei immer möglich. Jedoch war mir die Arbeit im Labor sehr ans Herz gewachsen und die damals vorhandenen Ingenieurstellen bestanden hauptsächlich aus Büroarbeit. Ich konnte also nur hoffen, dass es in Zukunft meinen neuen Traumjob Versuchsingenieur geben würde – einen Beruf, bei dem man viel Zeit mit Tüfteln im Labor verbringt.

Die erste Möglichkeit, während des Studiums die neu erworbenen Fähigkeiten unter Realbedingungen auszuprobieren, war das Praxissemester. Ich nutzte die Gelegenheit, um mit MAN Turbo Diesel in Augsburg ein Großunternehmen kennenzulernen. Die Firmenkultur war durch die räumliche Situation ganz anders, als ich es von DELO kannte. Großraumbüros oder separate, uneinsichtige Büros erschwerten den Arbeitsalltag. Ich vermisste die hellen, transparenten Büros, die eine schnelle und unkomplizierte Kontaktaufnahme mit den Kollegen erlauben.

Danach stand für mich fest, dass ich meine Bachelorarbeit bei DELO schreibe. Bei meiner Rückkehr staunte ich darüber, was sich in den wenigen Jahren getan hatte: ein großes neues Labor, viele neue Messgeräte und selbstentwickelten Apparaturen. Zudem gab es jetzt Versuchsingenieure bei DELO.

Da ich mein Wissen noch etwas vertiefen wollte, setzte ich noch einen Master in Mechatronik / Feinwerktechnik oben drauf. Bei meiner erneuten Rückkehr für die Masterarbeit war DELO schon wieder gewachsen und beschäftigte inzwischen mehr als 500 Mitarbeiter.

Der anschließende Übergang vom Studenten zum Traumjob Versuchsingenieur lief reibungslos. Heute bin ich für die Methodenentwicklung für einen Bereich der Consumer Electronic verantwortlich. Ich bin sicher, dass ich auch in Zukunft zusammen mit DELO wachsen kann, und gespannt, welche Wege sich mir noch öffnen.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.