DELO-Azubis meet the Queen – fast zumindest

Schlechtes Wetter, Tea Time, Queen Elizabeth. Das sind drei Dinge, die man unweigerlich mit London in Verbindung bringt. Auch wir hatten ähnliche Vorstellungen von der britischen Hauptstadt, als wir vor kurzem am Flughafen München saßen, bereit, in unser London-Abenteuer zu starten. Wir, das sind Sara, Annika und Julia, drei Industriekaufleute in ihrer Ausbildung bei DELO.

Im vergangenen Schuljahr hatten wir uns mit 27 anderen Mitschülern aus kaufmännischen Berufen über unsere Berufsschule in Schongau bei dem Erasmus+ Programm beworben. Das beliebte europäische Programm für Auslandsaufenthalte ermöglichte uns damit eine Woche Sprachschule und zwei Wochen Praktikum, inklusive der Unterkunft in einer Gastfamilie direkt in der englischen Metropole. Wir konnten uns also über drei spannende Wochen freuen, welche auch von DELO finanziell großzügig unterstützt wurden.

Nachdem erste Hürden wie das Übergepäck der Koffer gemeistert wurden, konnte es also losgehen. Eineinhalb Stunden später landeten wir auch schon in London Heathrow, von wo aus wir direkt zur unserer Sprachschule, dem ADC College in Harrow, im Norden Londons, gebracht wurden. Dort hieß uns dann unsere Gastfamilie willkommen und wir lernten unser Zuhause für die nächsten Wochen kennen. Wir verstanden uns sofort prächtig mit dem älteren Ehepaar und richteten uns in dem kleinen Reihenhaus ein. Sollte das Essen genauso gut sein wie der restliche Start unserer Reise, konnte nun nichts mehr schief gehen.

Zuerst hieß es für uns täglich Sprachunterricht, um uns auf das bevorstehende Praktikum vorzubereiten. Die abwechslungsreichen Unterrichtseinheiten fanden jedoch nur vormittags statt, sodass wir die Nachmittage zur freien Verfügung hatten. Mit Reiseführer und Selfie-Stick gewappnet, stürzten wir uns ins Getümmel der Londoner Underground, die wir zuhause bestimmt nicht vermissen würden. Trotz der Menschenmassen lernten wir London von allen Seiten kennen und lieben, von den Must-Sees wie Buckingham Palace, London Eye und Tower Bridge bis hin zu den versteckten Winkeln in Little Venice, der M&M´s World und der Rooftop Bar „Sky Garden“ erkundeten wir die Stadt bei bestem Wetter. Besonders angetan waren wir von den vielen großen Märkten, die kulinarisch keinen Wunsch offen ließen und dem Hyde Park, in dem wir Robbie Williams live hören konnten und ganz vergaßen, dass um uns rum die große Stadt war.

Die beiden Wochenendausflüge in die schöne Universitätsstadt Oxford und an die englische Südküste nach Brighton rundeten unseren Auslandsaufenthalt ab. Nun war der lockere Tour-Teil jedoch vorbei und uns standen noch zwei Wochen Praktikum in einer englischen Firma bevor.

Annika: Ich war in einem Wirtschaftsprüfungsunternehmen untergebracht, das nur 20 Minuten von unserer Gastfamilie entfernt lag. Schon am ersten Tag durfte ich die englische Arbeitseinstellung kennenlernen, als ich ausgelacht wurde, weil ich zu früh zur Arbeit erschien. Jedoch wurde ich von den Kollegen gut aufgenommen und es hat mir Spaß gemacht. Meine Hauptaufgaben waren Belege von Kunden einzubuchen und zu sortieren.

Sara: Ich durfte mein zweiwöchiges Praktikum bei dem Hochzeitsmagazin „Destination Weddings and Honeymoons Abroad“ machen. Die Aufgaben waren nicht ganz so aufregend, wie man bei einem Hochzeitsmagazin vielleicht erwarten würde. Witzig war aber, dass wir manchmal mit der Kreditkarte unseres Chefs z.B. die Post aufgeben sollten. Auch wurden wir gleich am zweiten Tag nach Feierabend in einen Pub eingeladen und konnten unsere Kollegen so besser kennenlernen.

Julia: Mein Praktikumsbetrieb war eine Anwaltskanzlei im Süden Londons. Deshalb musste ich jeden Tag fast 2 Stunden mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin fahren. Das war zwar anstrengend, aber so lernt man auf jeden Fall eine Menge über diese Stadt und ihre Bewohner. Ich durfte hauptsächlich Akten sortieren und musste alte Fälle vergleichen, das war leider nicht so abwechslungsreich wie meine Ausbildung bei DELO.

Wie im Flug verging unsere Zeit in London und obwohl wir so viel sahen und unternahmen, fühlten wir uns noch nicht bereit, diese Stadt schon wieder zu verlassen, hatten wir uns doch gerade so eingelebt. Wir standen also mit einem lachenden und einem weinenden Auge am Flughafen und blicken zurück auf eine unvergessliche Zeit zu dritt.

Sonnenschein, Spaß, Cookies. Das sind die Wörter, die uns jetzt zuerst in den Sinn kommen, wenn wir an London denken!

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