Karriereweg über Shanghai

Genau vier Jahre lang war Shanghai das Zuhause von Jan. Er hat 2017 die Chance ergriffen und ist für DELO nach China gegangen, um unseren Standort dort weiterzuentwickeln. Nun ist er zurück in Windach und verrät, wie Abschied und Neustart für ihn waren.

Wie war deine Gemütslage auf dem Weg zurück in die Heimat?

Jan: Es war ein merkwürdiges Gefühl. Ich bin durch meine vielen Dienstreisen den Weg zum Flughafen in Shanghai ziemlich oft gefahren, aber zu wissen, dass es das letzte Mal ist, war schon komisch. Gleichzeitig haben wir uns sehr auf unsere Familie und Freunde zuhause gefreut.

Wie hast du dich von deinem Team in Shanghai verabschiedet?

Jan: Wir haben meinen Abschied in kleiner, emotionaler Runde im Büro „gefeiert“ und zusammen Mittag gegessen. Mehr war leider nicht möglich, da es zu der Zeit wieder einige Covid-Fälle in der Stadt gab. Von den Vertriebskollegen konnte ich mich nur per Videochat verabschieden. Das hätte ich mir anders gewünscht.

An was denkst du gerne zurück?

Jan: An alles – an das sehr familiäre Arbeiten in dem kleinen, tollen Team genauso wie an die Atmosphäre in unserer Lieblingsgegend (Former French Concession) mit vielen kleinen Läden und wenig Autos. Auch das gute chinesische Essen und die internationale Community wird uns fehlen. Vor allem aber natürlich unsere Freunde, die wir dort gefunden haben. Die Zeit in Shanghai war vom ersten Tag an unglaublich schön.

Jetzt bist du wieder in Windach. Wie war dein erster Tag?

Jan: Durch den Jetlag war ich zugegebener Weise noch etwas müde. Aber man hätte mir den Start wirklich nicht leichter machen können. Es gab einen Willkommensgruß vom Team, alle waren freundlich und zuvorkommend – typisch DELO eben.

Würdest du eine Entsendung weiterempfehlen?

Jan: Nach Shanghai zu gehen war für uns genau richtig und ich bin DELO sehr dankbar für diese Möglichkeit! Ich kann jedem, der ein bisschen Lust auf das Leben in einem anderen Land hat, nur empfehlen, die Chance zu nutzen, wenn sie sich bietet. Wir haben auch erst ganz verkopft überlegt, ob wir gehen sollten oder nicht. Ganz ehrlich: Pro- und Kontralisten sind hier Unfug, denn es ist irre aufregend und lohnt sich immer – und das gar nicht unbedingt nur für die berufliche Karriere, sondern vielmehr für die Erfahrung an sich.

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